Kein Lärm, der uns hinausdrängt,

kein Glanz, der leere Räume füllt.

Es ist die Ruhe, die uns lenkt,

ein Augenblick, der alles stillt.

Dein Blick ist wie ein leiser Satz,

kein Anfang, der ein Ende sucht.

Ein Atem, der die Zeit umfasst,

ein Herz, das Liebe laut genug.

Die Welt bleibt draußen, klein und fern,

kein Muss, kein Soll, das uns beirrt.

Nur wir, im Jetzt, im Ungeklärten,

wo Nähe sich ins Licht verirrt.

Valentinstag – kein großes Fest,

kein Zeichen, das die Bühne schließt.

Ein Tag, der uns im Einfachen lässt,

weil Liebe stets das Kleine liebt.

Wir halten nichts, doch alles bleibt,

zwei Hände, die ein Schweigen tragen.

Ein Tag, der sich in uns beschreibt,

und Liebe wagt, uns neu zu sagen.

Kein Plan, der Wege für uns schreibt,

kein Ziel, das unser Sein vermisst.

Es ist das Jetzt, das leise bleibt,

wo Liebe mehr als Worte ist.

Ein Flüstern reicht, ein sanfter Hauch,

der Tiefe in das Schweigen legt.

Ein Tag, der uns im Innern braucht,

weil er sich selbst in Nähe trägt.

Valentinstag – ein Atemzug,

der nichts verlangt und alles gibt.

Ein Tag, der wie ein Lied verglüht,

weil Liebe nur im Moment verblüht.