Ein Hauch von Licht im Morgenwind,

der Frühling naht, ganz neu, ganz lind.

Die Erde seufzt, ein tiefer Klang,

der Winter weicht, der Tag wird lang.

Die Wurzeln singen still im Grund,

ein leises Lied, ein warmer Bund.

Die Knospen brechen wie ein Schwur,

dass Leben kehrt in die Natur.

Ein Regen fällt, so klar, so rein,

er wäscht die Dunkelheit ins Sein.

Die Felder leuchten mild und weit,

ein Teppich wächst aus Frühlingszeit.

Ein Vogel ruft, der Himmel lauscht,

die Luft wird mild, das Leben rauscht.

Im Tanz des Lichts, im leichten Spiel,

steht Hoffnung still, und alles fühlt.