Ein Flüstern zieht durch stumme Wälder,
berührt die Wurzeln, weckt die Felder.
Ein erster Hauch von zartem Grün,
der Zeit gebiert, was neu erblüht.
Der Regen malt mit stiller Hand
ein Lied aus Licht ins braune Land.
Die Knospen spannen ihren Bogen,
vom Schlaf ins Leben still gezogen.
Ein Vogel hebt den Morgen an,
die Luft erzählt vom Neubegann.
Die Farben kehren Heim und Glanz,
ein jeder Baum tanzt seinen Tanz.
Der Frühling schreibt in klaren Zeilen,
dass Hoffnung bleibt in allen Weilen.
Ein neuer Puls in alter Ruh,
das Leben singt: “Hier bist auch du.”