Ein erster Hauch durchzieht die Flur,

er weckt die Welt mit sanfter Spur.

Die Zweige brechen ihren Bann,

das Leben schleicht sich sacht heran.

Die Knospen dehnen sich ins Licht,

der Morgen träumt ein neues Gesicht.

Ein Teppich aus Grün, so zart gewoben,

legt sich um Hügel, Täler, Wogen.

Ein Regen klopft an staub’ge Türen,

trägt Flüsse hin zu neuen Spüren.

Ein Vogel singt, der Wind verleiht

dem Lied den Klang von Ewigkeit.

Die Erde tanzt, das Leben steigt,

der Himmel malt, was Zeit verschweigt.

Im Herz des Frühlings, weit und klar,

liegt alles, was schon immer war.