Ein Flüstern zieht durch Wurzeln tief,

wo still das Leben schlummernd schlief.

Die Erde atmet, weit und sacht,

ein Neubeginn in stiller Pracht.

Die Zweige strecken sich empor,

ein Blütenmeer tritt aus dem Tor.

Ein Hauch von Regen küsst den Stein,

der Frühling spricht: „Du bist nicht allein.“

Die Sonne webt ein sanftes Licht,

es malt der Welt ein neues Gesicht.

Die Gräser neigen sich im Wind,

der Tanz beginnt, wo Knospen sind.

Ein Lied, das durch die Lüfte weht,

erzählt, wie Hoffnung aufersteht.

Im Herz der Zeit, im Puls der Flur,

lebt Frühling – reiner, klarer Schwur.