Ein Wispern webt durch kahle Fluren,

ein Licht schleicht leise durch die Spuren.

Der Boden, lange kalt und stumm,

beginnt zu sprechen, wird nicht mehr krumm.

Ein Tropfen fällt, ein zarter Klang,

der Regen singt den Neubeginn an.

Die Knospen brechen, spröde und klein,

doch tragen sie Welten in sich hinein.

Ein Teppich aus Grün zieht sich empor,

Blüten stehen wie Wächter davor.

Die Sonne malt mit goldener Hand

die Farben zurück ins starre Land.

In jedem Halm, in jedem Stein

ruht ein Geheimnis, sanft und rein.

Der Frühling haucht der Erde Mut,

und alles fließt in jungem Blut.