Ein Flüstern steigt aus kahlem Land,

wie Wellen, die den Uferstrand

sanft küssen mit verheiß’ner Macht,

bis Dunkelheit in Farben lacht.

Die Zweige, stumm in frost’ger Ruh,

erblühen nun mit neuer Mu’.

Ein Grün, so zart, so still entfacht,

ein Atem, der die Zeit durchdacht.

Die Tropfen tanzen, Regenklar,

in Pfützen spiegelt sich ein Jahr.

Ein Vogelruf, ein sanfter Klang,

der Frühling kommt mit seinem Gang.

Die Erde hebt sich, voller Schwung,

das Leben singt, die Welt wird jung.

Ein Zauber webt sich in das Sein,

die Wurzeln singen: „Alles ist dein.“