Ein Hauch von Leben füllt die Luft,

aus dunkler Erde steigt ein Duft,

der sacht vom Wind getragen wird,

bis jeder kahle Ast vibriert.

Die Wiesen weben still ihr Kleid,

in grüner, schimmernder Geschmeid.

Ein Regen malt in feinem Licht

die Zukunft auf das Angesicht.

In Pfützen spiegeln sich die Tage,

der Himmel wirft die erste Frage:

„Wohin mit all dem neuen Sein,

das bricht aus jedem Stein, jedem Keim?“

Die Welt, so jung, so voller Drang,

erhebt sich in den Frühlingstanz.

Ein Reigen aus Farben, ein Lied erwacht,

die Zeit beginnt – in frischer Pracht.