Ein leiser Ton durchbricht die Stille,
wie Wasser, das vom Himmel fällt.
Die Erde öffnet ihre Fülle,
ein zarter Duft erfüllt die Welt.
Das Gras erhebt sich, federleicht,
ein Teppich, der die Füße küsst.
Ein Sonnenstrahl, der alles reicht,
berührt, was lange Warten ist.
Im Schatten blühen erste Farben,
die Knospen brechen wie ein Schwur.
Der Wind, ein Maler, streicht mit Narben
ein Meisterwerk aus Licht und Flur.
Ein jedes Blatt wird neu geboren,
das Leben tanzt im Blütentanz.
Die Zeit, die schien so oft verloren,
kehrt heim im Frühling – neu, ganz.