Ein Hauch, so sanft wie Atemklang,
schleicht durch die Welt, ein Neubeginn.
Der Winter flieht im letzten Gang,
die Erde öffnet sich nach innen hin.
Die Bäche sprengen Frost und Zeit,
ihr Murmeln füllt die Stille neu.
Ein Zauber liegt in ihrem Kleid,
das blau und silbern Wellen streu’.
Am Horizont ein erstes Grün,
das zart und scheu die Zweige kleidet.
Die Blumen wagen, aufzublühn,
ein Farbenrausch, der Schatten meidet.
Ein Wind tanzt spielend um den Baum,
trägt Frühling weit auf seinen Schwingen.
Er weckt das Leben aus dem Traum,
und lässt den Morgen heller klingen.