Die Nacht legt ihr Schweigen in Wiesen still,
ein neuer Tag, der erwachen will.
Im Nebel, der zärtlich das Land umschließt,
wächst Hoffnung, die jedes Dunkel vergießt.
Ein Vogelruf zerschneidet die Zeit,
der Morgen öffnet sein goldenes Kleid.
Die Knospen atmen in sanftem Grün,
als würden sie von alten Wunden erblühn.
Der Regen küsst die schlafende Flur,
jedes Blatt glänzt wie ein reines Schwur.
Ein Wind, der duftet nach Blütenträumen,
streicht leise durch die stillen Bäume.
Hier webt das Leben ein neues Gedicht,
in Farben, die tanzen im ersten Licht.
Ein Vers von Neubeginn und Glanz,
der Frühling, er lädt uns ein zum Tanz.