Ein Atemzug, den die Welt vergisst,

flüstert, wo der Winter müde ist.

Im Schatten der Erde ein leiser Chor,

Leben drängt durch die Krume empor.

Die Zweige strecken sich himmelwärts,

wie Hände, gefüllt mit grünem Herz.

Ein Teppich aus Licht bedeckt den Tag,

wo gestern noch graue Stille lag.

Das Flüstern der Knospen, ein zarter Klang,

die Melodie eines Neubeginns’ Gesang.

Ein Regen, der küsst die durstige Haut,

erzählt von Wundern, die keiner schaut.

Jeder Tropfen malt einen Traum,

blühend in jedem Busch, jedem Baum.

Und in den Augen der Welt erblüht,

ein Frühling, der still die Seele behüt’.

So tanzt das Leben in Blütenlicht,

ein Gedicht, das von Hoffnung spricht.