Der Frühling erwacht in zartem Kleid,
ein Wispern streift den Morgen weit.
Die Erde atmet, aus tiefem Schlaf,
erhebt sich leise, Gras um Gras.
Der Himmel färbt sich wie ein Lied,
das über stille Felder zieht.
Im Wind tanzt Licht, ein goldenes Band,
es streift die Welt mit sanfter Hand.
Die Knospen sprengen ihre Tür,
als wolle neues Leben hier
die alte Zeit von Staub befrein,
und jede Wunde heilend sein.
Ein Tropfen fällt, die Erde lacht,
der Frühlingsregen hat gebracht
den Duft von Anbeginn zurück,
und alles wächst im gleichen Glück.
Die Welt erneuert, neu gebaut,
ein Garten, der den Himmel schaut.
So flüstert jede Blume still:
“Hier ist das Leben, wie es will.”