Ein erster Hauch, so weich, so klar,

streift über Felder, kaum noch starr.

Der Boden atmet, still und sacht,

die Welt erwacht in neuer Pracht.

Die Zweige brechen ihr Schweigen leis,

aus braunen Knospen sprießt ein Kreis

aus Farben, zart und voller Glanz,

die Erde hebt sich in den Tanz.

Ein Regen fällt, als wär er neu,

sein Klang erhellt, was langes Scheu.

Das Gras erhebt sich, keimt empor,

die Sonne küsst es sanft im Chor.

Im Herz der Lüfte, rein und weit,

liegt Hoffnung, frei von Raum und Zeit.

Der Frühling singt, ein junges Lied,

das in den Menschen Träume sät.