Ein Atemzug durch kalte Winde,
die Erde öffnet sacht ihr Herz.
In Zweigen flüstern erste Kinde,
entfliehen still dem Winter-Schmerz.
Ein Tropfen glitzert auf den Gräsern,
sein Fall ein Gruß vom Himmelsschein.
Im Dämmern formen weiche Laser
das Bild von Blüten, zart und rein.
Die Farben sprießen, kecken Spuren,
entlang des Pfades keimt das Glück.
Ein Teppich wächst aus grünen Uhren,
die Zeit des Lichts bringt Kraft zurück.
Und aus den Schatten webt der Morgen
sein Kleid aus Gold und jungem Mut.
Der Frühling stillt vergang’ne Sorgen,
sein Lied schenkt Leben neues Blut.