Ein Flüstern schleicht durch kühle Räume,

wie ferner Glocken leiser Klang.

Die Erde reckt sich aus den Träumen,

ein Neubeginn, ein warmer Drang.

Der Himmel wäscht die grauen Schleier,

der Regen küsst das müde Land.

In jeder Fuge wächst ein Feuer,

das uns erneut die Welt verbrannt.

Ein Blütenmeer wie stiller Jubel,

tanzt farbenfroh im Morgenlicht.

Die Wurzeln fassen tief im Trubel,

die Zukunft glimmt, ein Zuversicht.

Die Vögel singen neue Zeilen,

ein Lied, das durch die Wipfel rinnt.

Der Frühling zeigt in hellen Pfeilen,

wo stets das eig’ne Leben beginnt.