Ein Hauch von Grün durchbricht das Grau,
die Luft erzählt vom jungen Tau.
In sanften Bögen wächst das Licht,
der Morgen küsst ein stilles Gesicht.
Am Bachrand flüstert das Erwachen,
die Vögel singen, Zweige lachen.
Ein zartes Blau malt Himmelstüren,
durch die sich neue Träume führen.
Die Wiesen spannen ein buntes Band,
aus Blütenfarben, von Wind gesandt.
Ein Flüstern füllt den leeren Raum,
die Erde lebt, erfüllt von Traum.
Die Wolken ziehen, leicht wie Seide,
der Tag entfaltet seine Weite.
Und wo das Dunkel gestern lag,
blüht Hoffnung auf in jeder Mag.