Ein Flüstern durch die Felder zieht,
wo kalter Schlaf in Farben flieht.
Die Erde atmet, still und tief,
und neues Leben aus ihr lief.
Die Zweige, kahl, nun blühend schwer,
umarmen mild die weiche Luft.
Der erste Hauch, ein Lied, nicht mehr,
das Dunkel birgt, was Licht erschuf.
Ein Tropfen sinkt auf junges Moos,
die Zeit erwacht, der Winter schwindet.
Im Nebel bricht ein Glanz sich los,
ein Schimmer, der den Morgen bindet.
So leuchtet alles, frisch und klar,
und Wurzeln drängen stark empor.
Der Frühling singt, was nie mehr war,
und öffnet uns ein neues Tor.