Ein Atemzug, so zart und fein,
weckt still das schlafende Gestein.
Im Wipfel singen sanft die Zweige,
erzählen von der neuen Neige.
Der Boden taut, ein goldenes Band
zieht Wurzeln durch das weite Land.
Die Knospen flüstern grünes Streben,
ein erstes Ahnen neuen Lebens.
Der Regen malt auf grauen Wegen
ein Netz aus Glanz und Hoffnung, Regen.
Wo Kälte schwand, sprießt stiller Mut,
das Leben fließt, die Erde ruht.
Und wo die Sonnenfinger tasten,
beginnen Blumen sich zu rasten.
Ein Farbentanz, ein Duftgemisch,
der Frühling deckt sein Freuden-Tisch.