Ein Schleier aus Licht küsst das Land,

der Schnee weicht still der blühenden Hand.

Die Erde, sie atmet, erwacht aus der Ruh,

ihr Herz schlägt im Takt des sprießenden Schuh.

Die Flüsse entfachen ihr silbernes Band,

tragen Geheimnisse fort in den Sand.

Ein Wispern, ein Raunen, ein leises Beginnen,

der Frühling erhebt sich mit zarten Stimmen.

Im Geäst tanzt der Morgen, von Farben gefangen,

die Wiesen, sie leuchten in sattgrünen Spangen.

Ein Duft nach Versprechen schwebt durch die Luft,

der Himmel getränkt in Veilchenparfüm und Duft.

Oh, Wunder des Lebens, der Kreislauf kehrt,

vom Wind wird das Lied des Neuanfangs gelehrt.

Der Frühling, ein Maler mit Farben so rein,

schreibt Hoffnung ins Herz mit goldenen Reih’n.