Ein Flüstern im Schlaf der gefrorenen Erde,
das Raunen von Wurzeln, das Sehnen nach Wärme.
Die Kälte verzieht sich, ein neuer Ruf schallt,
der Frühling erhebt sich, unbändig und bald.
Ein Tanz zwischen Zweigen, ein Funkeln im Tau,
die Sonne umhüllt jede knospende Schau.
Ein Regen, so zart, wie ein Wispern aus Glas,
lässt Leben erwachen im sprießenden Gras.
Die Farben, sie singen in leuchtendem Chor,
jede Blüte erzählt, was der Winter verlor.
Ein Neubeginn rauscht durch die Lüfte der Welt,
die Schöpfung formt Lieder, von Hoffnung erhellt.
Oh Frühling, du Maler, dein Pinsel ist weit,
verbindet das Jetzt mit der Ewigkeit.
Du bist das Versprechen, das Leben verleiht,
die Rückkehr des Lichts, das die Schatten vertreibt.