Ein Hauch von Leben webt sich ins Land,

wie ein Künstler mit unsichtbarer Hand.

Die Erde erwacht aus dem frostigen Traum,

gefüllt mit dem Duft von blühendem Raum.

Die Bäche singen ein silbriges Lied,

wo Eis wie Erinnerung langsam verzieht.

Knospende Zweige, ein Streben, ein Licht,

das Dunkel des Winters verliert sein Gewicht.

Im Spiel der Winde, ein Flüstern von Grün,

wo Blätter und Blüten die Schatten durchzieh’n.

Der Himmel ein Gemälde aus Farben und Glanz,

die Luft eine Bühne für Vogeltanz.

Oh Frühling, ein Zauber, der immer vergeht,

doch jedes Jahr in uns neu entsteht.

Dein Puls, er durchströmt uns, bringt Hoffnung zurück,

im Kreis der Natur ein unendliches Glück.