Ein Flüstern hebt sich im stummen Feld,
die Erde atmet, die Kälte fällt.
Aus moosigen Tiefen ein Streben keimt,
ein Traum, den der Winter so lang verneint.
Die Sonne tastet mit goldenem Schein,
erweckt, was verborgen, aus Wurzeln und Stein.
Ein Teppich aus Krokus, ein Mantel aus Licht,
der Himmel, zerrissen, zeigt sein Gesicht.
Die Lüfte sind frisch, wie ein erster Kuss,
der Regen ein Takt, ein perlender Fluss.
Auf Zweigen wiegt Hoffnung in zartem Grün,
ein Versprechen, dass Träume erneut erblüh’n.
Oh Frühling, dein Lied füllt die Welt mit Klang,
ein Echo von Leben, ein endloser Drang.
Du bist das Erwachen, der Neubeginn,
in dir spiegelt sich, wer wir wirklich sind.