Ein Schleier aus Tau, wie ein zarter Schwur,
legt sich auf Wiesen, verspricht die Natur.
Die Zweige, einst kahl, nun von Leben gezeichnet,
und jeder Halm vom Licht neu gereinigt.
Die Lüfte, erfüllt von des Morgens Gesang,
ein Chor der Hoffnung, der über uns klang.
Die Erde bebt leise, ein heimlicher Schritt,
als trüge sie heimlich ein Lächeln mit.
Blüten wie Sterne in sanfter Parade,
weben den Teppich in leuchtender Farbe.
Der Wind, ein Erzähler, flüstert Geschichten,
von Bäumen, die einst in den Himmel sich richteten.
Ein Neubeginn pocht im Herz jedes Blatts,
der Frühling ruft, und die Welt wird nicht satt.
Ein ewiger Kreis, doch immer ganz neu,
das Wunder erwacht, und die Seele wird frei.