Im frostmüden Schweigen der Wurzeln tief,
beginnt ein Traum, der vom Leben rief.
Ein Flüstern im Dunkel, ein sanftes Pochen,
die Welt wird erneut aus dem Schlaf gebrochen.
Ein Streifen aus Gold malt die Dächer der Welt,
ein Vogelruf, der vom Aufbruch erzählt.
Die Wiese, ein Teppich aus grünem Verwehen,
wird bunt, wo die Farben in Reihen entstehen.
Der Bach, einst gefroren, singt heiter sein Lied,
das Eis, sein Gefängnis, verweht und besiegt.
Ein Hauch voller Wärme, der leise verführt,
schenkt Hoffnung, die zögernd den Winter berührt.
Oh Frühling, dein Atem, so süß und klar,
berührt jede Seele, macht Träume wahr.
Ein Versprechen aus Blüten, ein Tanz im Wind,
der uns an das Wunder des Lebens bind’.