Ein Schimmer, der sich durch das Grau erhebt,

wo das erste Grün in die Stille webt.

Ein Hauch von Tau auf den Zweigen schwer,

trägt Geschichten des Lichts von fernem Meer.

Die Knospe flüstert vom sanften Erwachen,

vom Wind, der summt in tanzenden Lachen.

Im Herzen der Erde, im stillen Verborgenen,

drängt Leben ans Licht, aus Schatten geborgen.

Ein Regen küsst die verschlafenen Wiesen,

aus Tropfen wächst neues, unendliches Fließen.

Der Himmel, ein Blau, das Versprechen malt,

die Kälte des Winters im Flug verweht, verstrahlt.

Oh Frühling, dein Atem ist Zauber und Traum,

ein Lied, das sich hebt im goldenen Raum.

Du bringst uns zurück zu der Seele des Seins,

wo Hoffnung sprießt in die Weite des Eins.