Ein Atemzug fließt durch die starren Bäume,

flüstert von Leben, von alten Träumen.

Die Erde seufzt, ihr Herz schlägt sacht,

in goldenen Wellen erwacht die Nacht.

Ein Tropfen fällt, die Zeit zerbricht,

im Tau erstrahlt ein neues Licht.

Wie Hände greifen die wachsenden Triebe,

im stillen Rhythmus schlägt alte Liebe.

Ein Regen küsst die verdorrten Felder,

aus Asche sprießen die grünen Wälder.

Die Luft trägt Flügel aus Morgenduft,

ein Hymnus erklingt in der klaren Luft.

Oh Frühling, Maler des Neubeginns,

du webst aus Sternen ein sanftes Spinn’s.

Mit jedem Blatt, mit jedem Strahl,

kehrst du zurück – die Welt wird heil.