Ein erster Hauch von grüner Glut,
der Erde Atem, still und gut.
Ein Tropfen taucht die Wiesen weich,
der Frühling naht, sein Werk ist reich.
Am Horizont, wo Träume weben,
beginnt das Lied von jungem Leben.
Ein Funke glimmt im kahlen Ast,
der Winter weicht, sein Griff erblasst.
Die Lüfte schmecken nach Neubeginn,
der Regen flüstert: “Wachse hin.”
Ein Krokus blüht wie ein stiller Gruß,
im lichten Glanz des Morgentaufluss.
Nun tanzt die Welt in frischem Kleid,
im Farbenrausch, in Lebenszeit.
Oh Frühling, Meister aus sanfter Hand,
du schenkst den Herzen neues Land.