Ein erster Wind, noch zaghaft, leise,
erzählt von einer neuen Reise.
In Blütenkelchen funkelt Licht,
der Schlaf des Winters weicht der Sicht.
Ein Bach, befreit von Frostes Bann,
rauscht wie ein Lied, das neu begann.
Die Erde dampft, ein stiller Gruß,
verwebt aus Tau und Morgenschmus.
Die Knospen brechen sanft hervor,
ein grüner Schleier malt das Tor
zu Tagen voller Duft und Glanz,
zum ewigen, erneuten Tanz.
Im Dämmerlicht ein Vogel ruft,
sein Lied erfüllt die laue Luft.
Oh Frühling, Meister zarten Seins,
im Neubeginn liegt alles Deins.