Ein Flüstern steigt aus weichem Grund,

vom Tau gewoben, zart und bunt.

Die Zweige recken sich dem Licht,

im Morgen schmilzt das Winterdicht.

Ein Regen küsst die stille Flur,

erwacht die Welt in neuer Spur.

Das Gras erhebt sich, jung und grün,

ein Teppich, sanft zum Träumen kühn.

Die Blüten malen leise Räume,

ein Reigen wächst in bunten Träumen.

Die Luft, gefüllt mit süßem Hauch,

trägt Hoffnung auf geborgenem Bauch.

Oh Frühling, Hüter neuer Zeiten,

bring’ Wärme, Trost und linde Weiten.

Im Wiederkehr’n liegt stille Kraft,

die jedes Leben neu erschafft.