Ein Flüstern schleicht durch kalte Glieder,

das Eis zerbirst, der Wind singt Lieder.

Wo Schatten lagen, dunkel, still,

entfaltet sich der Erde Will.

Die Knospen träumen, regenwärts,

ein grünes Streben füllt das Herz.

Im ersten Licht, das sich verneigt,

hat jeder Baum den Frost vergeigt.

Ein Regenbogen, zart und fein,

spiegelt sich im tau’gen Schein.

Die Wolken tanzen, weit und sacht,

der Himmel lacht mit junger Pracht.

Und wie ein Seufzen, klar und rein,

kehrt Wärme in die Seelen ein.

Der Frühling, sanft und voller Leben,

hat neu der Welt sein Lied gegeben.