Ein Wispern flieht durch dürres Laub,
ein Ruf, der kalten Schlaf vertreibt.
Die Winde tragen jungen Staub,
wo neues Leben still verbleibt.
Ein Tropfen fällt, ein sanftes Pochen,
die Erde pulst im eignen Takt.
Die Zeit, so lang in Eis gebrochen,
hat nun die erste Spur gewagt.
Im Dämmerlicht die Knospen sprießen,
ihr Grün ein Schleier zarter Macht.
Die Luft, erfüllt von Duft, durchfließen
uns Bilder, die der Frühling macht.
Ein Lächeln ruht auf allen Wegen,
die Schwere weicht, das Herz wird leicht.
Der Himmel spricht in sanftem Regen,
ein Neubeginn, der alles reicht.