Ein Flüstern schwebt durch lichte Bäume,

der Himmel öffnet sich im Blau.

Es singen Flüsse alte Träume,

und Blüten sprühen zarte Schau.

Der Tau verwebt in Silberfäden

das Grün, das sanft zum Leben strebt.

Die Zeit beginnt, sich neu zu reden,

der Erde Herz im Takt erbebt.

Ein Regen küsst die müden Felder,

erweckt, was tief verborgen lag.

Die Schatten weichen, Licht durch Wälder

führt golden in den jungen Tag.

So steigt der Frühling, kühn und leise,

in jeden Winkel, jedes Herz.

Er schreibt in neu erdachte Weise

aus Hoffnung Freude, fort den Schmerz.