Ein Funkeln liegt im Morgenlicht,

das Grau der Zeit verliert Gewicht.

Die Erde hebt ihr stilles Haupt,

vom Frost gelöst, vom Schlaf entlaubt.

Ein Duft nach Tau und jungen Blüten,

die Felder leuchten in sanften Tüten.

Ein Vogelchor, ein Lied erwacht,

verwebt den Tag aus Sternennacht.

Im Wipfel tanzt der erste Hauch,

der Sonne folgt ein grüner Strauch.

Die Wege, matt von Winterlast,

erblühen neu in Frühlingsrast.

So kehrt das Leben sacht zurück,

in jedem Keim ein kleines Glück.

Der Frühling streift durchs weite Land,

mit Hoffnung warm in seiner Hand.