Ein Atemzug, so frisch und klar,

durchzieht das Land, macht Träume wahr.

Im Schatten stiller Wälder sacht,

hat sich der Frühling aufgemacht.

Ein Flüstern kriecht durch Moos und Stein,

erweckt, was schlief, im Dämmersein.

Die Knospen brechen zart und fein,

der Wind webt Blüten in den Hain.

Ein Regen küsst das durstige Gras,

spiegelt das Licht, als wär’s aus Glas.

Die Flüsse strömen frei und wild,

die Zeit des Schweigens ist erfüllt.

Das Herz der Erde schlägt erneut,

der Neubeginn, der still sich freut.

Im Glanz der Stunden wächst der Mut,

der Frühling ruft: „Das Leben ist gut!“