Ein Hauch von Atem, sacht und klar,

streift über Felder, unbewahr.

Die Erde, rau vom Winterschlaf,

bricht auf, erweckt in neuem Pfad.

Ein Keimling zagt, doch wagt er’s nun,

die Sonne scheint, ihm Mut zu tun.

Im leisen Murmeln eines Bachs

erzählt das Wasser vom Neubeginns Lachs.

Die Knospen malen zarte Träume,

versteckt in tiefen Wurzelräumen.

Der Himmel wechselt sanft sein Blau,

wie Seide schimmert es im Tau.

Ein Vogelchor, so frei, so rein,

trägt Hoffnung in das Herz hinein.

Der Frühling singt in seiner Weise:

„Das Leben tanzt, in Ewigkeit leise.“