Ein Hauch von Neubeginn zieht sacht,

durch Nächte, noch von Kälte bewacht.

Die Wurzeln träumen tief im Grund,

vom Tanz der Zeit, vom Werden rund.

Die Sonne, zart und doch so klar,

streift Federn aus dem Winterjahr.

Ein Spatz, sein Lied ein flinker Gruß,

bringt Leben in den Morgenfluss.

Auf Tau getränkt, der Erde Haut,

erblüht, was mutig aufwärts schaut.

Ein Blatt, ein Grashalm, klein und rein,

wird Teil des großen Frühlingsseins.

Im Regen duftet Land nach Licht,

ein Himmel malt sein weiches Gedicht.

Was gestern schlief, erhebt sich heut,

im Frühlingsatem, der das Herz erfreut.