Ein Mantel aus Sternen liegt auf der Welt,

vom Hauch der Nacht sanft erhellt.

Im Tanz der Flocken, so leicht, so rein,

webt Winter den Traum von Frieden ein.

Am Fenster, von Raureif kunstvoll geziert,

flüstert das Glas, was das Herz berührt.

Ein Kerzenschein wie ein Atemzug,

ein sanftes Versprechen im leisen Flug.

Die Uhren verharren, die Zeit hält still,

weil jeder Moment sich erfüllen will.

Im Kreis der Hände, im wärmenden Licht,

erstrahlt ein Funkeln im Angesicht.

Der Himmel neigt sich, ganz nah, ganz weit,

und deckt uns zu mit Ewigkeit.

Ein Lied, das seit Ewigkeiten schwebt,

wird neu geboren, weil Hoffnung lebt.