Ein Schimmer greift durch Wolkenwände,

wie goldne Fäden in der Hand.

Die Erde öffnet sanft die Bänder,

erwacht aus frostverklebtem Band.

Ein Teppich aus zerbrechlich Grün,

legt sich auf Hügel, sanfte Wellen.

Das Leben wagt sich neu zu blühn,

in tausend kleinen Farbenstellen.

Ein Flüstern in den kahlen Zweigen,

die Knospen träumen schon vom Glanz.

Der Wind beginnt sich weich zu neigen,

führt Tänze aus im Sonnenkranz.

Im Dämmern fliegt ein Vogel leise,

sein Lied ein zarter Neuanfang.

Der Frühling, wie auf stillem Gleise,

zieht Hoffnungsblüten längs entlang.