Ein Wispern durch den Morgen schleicht,
wo Frost und Schlaf sich jüngst verneigt.
Die Erde atmet sanft und leise,
der Frühling kommt auf seiner Reise.
Ein Samen bricht das Dunkel sacht,
von warmer Hand emporgebracht.
Die Zweige flechten goldne Netze,
der Himmel wechselt sanft die Sätze.
Ein Regen füllt das braune Feld,
als träume neu die ganze Welt.
Ein Fluss befreit von kalter Kette,
zieht glitzernd durch die junge Stätte.
In jeder Pore neues Leben,
ein stilles Drängen, ein Streben,
die Welt, sie flüstert: Bleib nicht stehen,
wo Frühling singt, will Hoffnung gehen.