Im stillen Schoß der dunklen Nacht,
hat sich der Frühling sacht entfacht.
Ein Tropfen Tau, ein Hauch von Licht,
die Welt erhebt ihr Angesicht.
Das Grün, so frisch, wie nie gesehn,
streift sanft die Hügel, will verwehn.
Ein Funkeln küsst den Morgenklee,
der Wind erzählt vom fernen See.
Die Bäume, einst im Schlaf gebannt,
strecken die Zweige, wie eine Hand.
Ein Lied, so zart, aus Vogelkehlen,
bringt Hoffnung, lässt das Leben wählen.
Im Regen glitzern Blütenkronen,
die Wiesen leuchten, wie Millionen.
Der Frühling spricht mit leisem Mut:
„Was war, vergeht, was kommt, wird gut.“