Ein Schleier aus Tau umarmt das Land,

gewebt von der Nacht mit behutsamer Hand.

Die Felder atmen im Morgenschein,

ein Neubeginn, zart und rein.

Die Knospen springen wie leise Rufe,

geboren im Schutz der alten Schlufe.

Ein Grün, so jung, so voller Glanz,

schwingt mit den Zweigen im ersten Tanz.

Die Bäche flüstern in klaren Tönen,

wie lange Träume, die sich versöhnen.

Der Regen malt auf der Erde ein Lied,

wo neues Leben in Stille zieht.

Ein Hauch von Blüten erfüllt die Luft,

vermischt mit der Erde lebendigem Duft.

Und über all dem, in goldenem Schein,

verspricht der Frühling: „Ihr seid nicht allein.“