Ein Hauch, so sacht wie Atemnacht,

erweckt die Erde, tief erwacht.

Die Stille bricht, ein erstes Licht,

der Frühling malt ein neues Gesicht.

Die Knospen öffnen zart den Raum,

aus Wurzeln wächst ein stiller Traum.

Die Gräser flüstern, frisch und frei,

ein Teppich spannt sich weit dabei.

Der Himmel gießt sein blaues Meer,

die Winde tragen Düfte her.

Ein Regen tanzt in sanftem Spiel,

und weckt die Welt mit leisem Ziel.

Im Herz der Erde pulst ein Chor,

die Zeit beginnt, tritt durch das Tor.

Ein Neubeginn, der alles greift,

der Frühling singt, die Hoffnung reift.