Ein erster Ton durchbricht die Nacht,
die Welt atmet ein, ein Glanz erwacht.
Die Zeit, sie zieht ein silbernes Band,
das Jahr entfaltet sich, klar und gespannt.
Ein Blatt aus Licht, ein unberührter Raum,
getragen von Hoffnung, genährt vom Traum.
Die Sterne singen vom Neubeginn,
im Herzen der Stille wächst, was wir sind.
Das Gestern verweht wie ein sanfter Wind,
die Zukunft flüstert: “Was war, entrinnt.”
Doch was vor dir liegt, ist weit und rein,
ein Feld aus Möglichkeiten, nur deins allein.
Geh mutig voran, wo der Morgen strahlt,
wo das Leben sich in neue Farben malt.
Das Jahr ist ein Echo, ein Ruf, ein Klang,
ein Tanz der Sekunden, ein leiser Gesang.
Was du berührst, wird sein, wird Licht,
die Welt wächst weiter durch dein Gesicht.
So tritt in den Kreis, wo die Zeit erwacht,
das Jahr gehört dir – gestalte es sacht.