Ein Schimmer tanzt durch kalte Flur,

die Erde öffnet ihre Spur.

Ein Regen fällt, so mild, so rein,

er haucht der Welt ein neues Sein.

Die Wurzeln flüstern tief und sacht,

die Knospen brechen aus der Nacht.

Die Zweige strecken ihre Glieder,

die Farben kehren langsam wieder.

Ein Windhauch weht durchs stille Land,

er trägt den Frühling in der Hand.

Ein Vogel singt, der Himmel lauscht,

der Atem wächst, die Zeit rauscht.

Die Felder tragen weiches Licht,

das Leben schreibt ein neues Gedicht.

Ein Neubeginn in jedem Raum,

der Frühling lebt – kein ferner Traum.