Ein erster Hauch durch die Zweige spinnt,
wie ein Lied, das die Stille zärtlich bricht.
Wo der Winter sein Schweigen versinkt,
erwacht die Welt in goldenem Licht.
Die Knospen zittern, vom Winde geküsst,
ihr Inneres birgt ein Farbenmeer.
Ein Regen fällt, der die Erde erfrischt,
und Träume sprießen leise daher.
Ein grüner Teppich breitet sich aus,
über Felder, die lange geschwiegen.
Die Vögel kehren zurück nach Haus,
ihr Lied ist ein Ruf, ein stetes Wiegen.
So wächst der Frühling in stiller Pracht,
wie ein Versprechen in warmer Hand.
Er schenkt dem Herzen neue Macht
und bindet das Leben in leuchtendes Band.