Ein zartes Flüstern bricht das Schweigen,
im Unterholz erwacht die Zeit.
Die Knospen, die den Frost verneigen,
sind Hüter einer neuen Zeit.
Ein Tropfen taucht die Welt in Glanz,
er nährt den Wunsch, der lang geruht.
Im Regen tanzt des Frühlings Kranz,
ein Lied aus Mut, ein Lied aus Blut.
Das Gras, das bricht durch kalten Stein,
erzählt vom Drang, den Sturm zu wagen.
Die Winde tragen Blütenschein,
die Herzen lauschen, unverzagen.
So wächst die Welt in stiller Kraft,
der Morgen sprießt aus dunkler Nacht.
Die Erde selbst hat uns geschafft,
und jeder Frühling neu entfacht.