Im Tanz der Flocken, leise, sacht,
erblüht die Stille in der Nacht.
Ein Teppich aus funkelndem Weiß,
trägt Schritte, die flüstern, unendlich leis.
Die Winde malen unsichtbar,
Gefährten eines Traums, so klar.
Ein Zauber ruht auf Zweigen schwer,
die Zeit verschwindet, das Herz wird leer.
Doch aus der Tiefe, im warmen Kreis,
leuchtet ein Stern, so still, so heiß.
Er trägt den Ruf von längst Vergangen,
in Melodien, die Herzen fangen.
Die Dunkelheit bricht, das Licht erhebt,
ein Atemzug, der Hoffnung webt.
Weihnachten fließt, wie ein sanfter Strom,
in jedem Haus, in jedem Raum.