Im Atem der Tannen schläft still das Jahr,

die Zweige wie Flügel, so leicht, so klar.

Ein Flüstern durch Lüfte, ein heimlicher Klang,

die Welt hält den Atem – ein heiliger Drang.

Die Straßen erglimmen im silbernen Kleid,

ein Funkeln, das Herzen für Wunder befreit.

In Fenstern erblühen die Sterne der Nacht,

erzählen von Liebe, die leise erwacht.

Das Knirschen der Schritte im schimmernden Weiß,

erzählt von der Zeit, die das Ewigste weiß.

Ein Lachen der Kinder, ein Lied in der Luft,

das Sehnen verweht wie der zarte Duft.

So trägt uns die Nacht in den Morgen hinein,

wo Hoffnung und Frieden uns nah erscheinen.

Ein Licht, das verbindet, ein Feuer, das bleibt,

Weihnachten singt, was die Seele schreibt.