Es sind nicht die Gaben, nicht Glanz oder Wort,

die Liebe trägt leise den Augenblick fort.

Ein Atem, der schwebt, ein Lächeln, das bleibt,

kein Gestern, kein Morgen, nur das, was uns schreibt.

Deine Hand auf meiner, ein Halt, so klar,

zwei Leben, die eins in der Stille war’n.

Die Wände vergessen die Eile der Welt,

wo Zeit sich auf unsre Begegnung stellt.

Kein „für immer“, kein Schrillen, das drängt,

nur Nähe, die sich in den Raum hineinhängt.

Ein Blick, der die Sprache des Ungeplanten spricht,

wo Zweisamkeit schwebt im ungeteilten Licht.

Valentinstag – ein Tag, kein Versprechen,

doch einer, der Herzen zart verweben kann.

Ein Flüstern, das uns durch die Stunden trägt,

ein Moment, der bleibt, selbst wenn er vergeht.

Es braucht kein Zeichen, kein lautes Gefühl,

nur uns, die das Jetzt still fühlen und seh’n.

Ein Tag, der sich selbst genügen will,

weil Liebe im Schweigen das Beste versteht.